Sonntag, 5. Juli 2015

Tauftorte mit Häkel-Äffchen

 

Hallo ihr Lieben,

ich habe vergangene Woche wirklich gezaubert, ich meine das ernst, ich habe die physikalischen Gesetzte außer Gefecht gesetzt und bei tropischen Temperaturen Butter fest werden lassen :D
Also wenn ich euch eines sagen kann, dann ist das, was man bei 40 Grad nicht unbedingt tun sollte: Backen ! Natürlich nur, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, ansonsten müsst ihr da durch. Da geraten selbst die begeistertesten (schlimmes Wort aber laut Duden vorhanden :) Hobbybäcker in Panik und verfallen dem Wahnsinn. Ich meine, was ist "Butter auf Zimmertemperatur bringen", wenn die Wohnung gefühlt 100 Grad hat und man selbst zerfließt!?

Aber so wahnsinnig das klingt ich hatte auch Spaß dabei! Als die Anfrage einer Freundin kam eine Tauftorte für den Neffen ihres Freundes zu machen war ich direkt dabei. Denn wie ich schon mal an der ein oder anderen Stelle erwähnt habe, halten sich meine Freundinnen mit dem Kinderkriegen wirklich zurück und da bin ich dann wirklich froh, wenn ich über Umwege dann doch noch in den Genuss komme solche süßen Törtchen zu machen.

 

Ich finde nämlich schon seit langem diese Häkel-Äffchen mit den überlangen Armen und
Beinen so süß, welche man auf zahlreichen DIY Blogs oder in vielen Kinderwägen sieht.
Ich dachte dieses Äffchen als Cake-Topper auf einer Torte das wäre super!
Nach langer erfolgloser Suche nach einer entsprechenden Anleitung musste ich mir was
einfallen lassen. Und da ich ein großer Freund von allen Gerätschaften bin die Zeit und
Arbeit sparen, holte ich mir einen sog. "Cake Extruder". Dies ist ein Gerät das man mit
Fondant füllt und dann durch kurbeln Fäden und andere Formen pressen kann. Hier könnt
ihr es Klick. Oder hättet ihr euch vorstellen können so viele unzählige Fäden
per Hand zu rollen?! Also ich nicht. :)

Hier habe ich mit dem Handy versucht zu dokumentieren, wie das Äffchen entstanden ist.
Zunächst formt ihr aus einer Mischung 1/2 Fondant 1/2 Gumpaste Korpus und Kopf.

 

 

Und dann produziert ihr mit dem hilfreichen Cake Extruder Fäden und flechtet sie zu langen Zöpfen.
Die Zöpfe wickelt ihr dann um den zuvor geformten Korpus sowie Kopf und befestigt sie mit etwas Zuckerkleber. Aus etwas dickeren Fäden flechtet ihr dann noch Arme und Beine. Und noch einmal aus den schmalen ein Schwänzchen und die Ohren (einfach eindrehen/rollen). Jetzt noch Schnauze,
Ohren, Hände und Füße formen bzw. ausstechen.

 

Gefüllt habe ich die Torte nicht ganz so üppig, denn die Temperaturen ließen wenig
Spielraum für sahnig-cremige Kreationen. In der kleinen Torte war das Rezept für Himbeere
Brownie Torte mit Himbeer-Meringue aus Linda Lomelinos Buch "Torten", welches
ich schon mal in der Eishörnchen Torte verwendet habe Klick.
In der großen Torte hab ich ein weiteres Rezept von Linda Lomelino verwendet, das
"Schokoladenterzett" - die ultimative Torte für Schokoladenfans! Locker saftiger
Schokoladenteig mit feiner Kaffeenote gefüllt mit Weißer-/Vollmilch- und
Zartbitterganache - mhhhh ein Schokoladenterzett eben.

 

Auf den letzten Drücker habe ich noch eine kleine Wimpelgirlande gebastelt,
welche ich euch leider nicht zeigen kann, aber ich war einfach nur froh, dass ich den
Temperaturen etwas trotzen konnte und die Torte trotz der sengenden Hitze etwas geworden ist.

Im Augenblick wechselt das Wetter so wie meine Laune beim Backen der Torte:
Es stürmt, es regnet, es blitzt, es kühlt sich ab, die Sonne scheint, es wird warm,
es wird schwül, die Sonne scheint nicht mehr und wieder von vorne :D
Mein Plan ist heute noch ins Open Air Kino zu gehen ich hoffe das Wetter
bekommt noch mal gute Laune ..



Schönen Sonntag euch und einen guten Start in die Woche!

Eure Moni*

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