Sonntag, 9. August 2020

Dripcake mit Peanutbutter und Schokolade

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe die Hitze ist für Euch einigermaßen erträglich und ihr wohnt aktuell nicht, so wie ich, in einer Dachgeschosswohnung ohne Klimaanlage.
Also versteht mich nicht falsch ich liebe den Sommer und auch Dachgeschosswohnungen aber beides in Kombination in den letzten zwei/drei Jahren ist wirklich unerträglich geworden. 
So wird man in der Not einfach erfinderisch und ich hatte die Idee auf unser Death-Valley Dachfenster, unter dem man locker Spiegeleier braten kann, ein großes nasses Handtuch zu legen. Zugegeben, die Installation mit einem Besenstiel und einer Trittleiter ist herausfordernd und schön ist anders aber es hilft tatsächlich. Ansonsten schafft ein Eis für die gute Stimmung Abhilfe oder man setzt sich zwischendurch mal für ne viertel Stunde in den Keller um einen kühlen Kopf zu bewahren. :D

Jetzt mag ich Euch aber gar nicht weiter mit meinen Hitzerekorden in unserer Wohnung unterhalten, sondern Euer Herz mit einem Törtchen zum schmelzen bringen.
Meine liebe Moni hatte nämlich vor nicht all zu langer Zeit Geburtstag und da man ihr mit vielen Dingen aber doch am meisten mit gutem Essen eine Freude bereiten kann, habe ich mich kurzerhand vor ihrem Geburtstag in die Küche gestellt. 
Was es werden sollte stand eigentlich relativ schnell fest denn ihr Herz schlägt nicht nur für Schokolade, sondern auch für Erdnussbutter - als warum nicht beides kombinieren?
Moni kennt übrigens mit ziemlicher Sicherheit, mindestens 50 Wege um Dir zu beschreiben mit welchem Genuss man Erdnussbutter verputzen kann. Niemand kann das anschaulicher und mitreißender erzählen als sie. :D 

Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich im Netz auf das super leckere Rezept von Meli mein Naschglück gestoßen und es hatte einfach alles das, was ich mir vorgestellt habe.
So landete dann auch mein aller erstes Glas Erdnussbutter in meinen Einkaufswagen.


Und ich muss Euch sagen, der Geruch ist einfach der Wahnsinn und eiskalt aus dem Kühlschrank schmeckt das Törtchen so unfassbar lecker.



Wem jetzt auch ein wenig das Wasser im Mund zusammen läuft, für den folgt nun Meli´s Rezept: 

Zutaten

Für den Teig:

* 6 Eier
* 300g Zucker
* 1 Prise Salz
* 300ml Sonnenblumenöl
* 300ml Milch
* 360g Mehl
* 80g Kakao
* 3 TL Backpulver

Für die Füllung:

* 180g weiche Butter
* 250g cremige Erdnussbutter 
* 1 TL Vanilleextrakt
* 220g Puderzucker
* 2-3 TL Milch
* 1 Kitkat Erdnussbutterriegel

Drip:

*100g Zartbitterschokolade
* 50g Butter

Topping:

* Peanutbutter Choco Nuts 

1. Eier, Zucker und Salz werden in einer Schüssel mit dem Handrührgerät ca. 5 Minuten lang schaumig gerührt. Anschließend gebt ihr das Öl und die Milch auf niedriger Stufe kurz hinzu. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver siebt ihr und rührt es ebenfalls kurz unter. 
2. Die Springform (in meinem Fall 2x 18cm) mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen und für 35-40 Minuten bei 180°C Ober/Unterhitze backen. Unbedingt die Stäbchenprobe machen. Anschließend die Böden aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

3. Die zimmerwarme Butter zusammen mit der Erdnussbutter und dem Vanilleextrakt verrühren. Puderzucker einmal sieben und dann zur Masse geben und darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. Ich habe zu meiner Creme zwei Esslöffel Milch hinzugegeben, es soll eine weiche, streichfähige Masse entstehen. Achtet darauf, dass die Creme nicht zu flüssig wird und gebt deshalb nach und nach die Milch hinzu.

4. Die Böden aus der Springform lösen und einmal in der Mitte waagerecht halbieren. Auf einem Brettchen die Erdnussbutter Kitkats in Scheiben schneiden. Auf den ersten Boden streicht ihr nun die Erdnussbuttercreme und gebt darauf einige Kitkatstücke, drückt sie ein wenig in die Creme und legt den nächsten Boden auf. Das wiederholt ihr so lange, bis Euer Törtchen fertig gestapelt ist. 

5. Gebt nun ein Tortenring um das Törtchen und lasst es so ca. 1-2 Stunden im Kühlschrank kalt werden.

6. Holt das Törtchen aus dem Kühlschrank und streicht es mit der restlichen Creme von außen ein. Stellt es anschließend wieder kalt.

7. Die Schokolade grob zerhacken und mit der Butter in einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Lasst die flüssige Schokolade nun ein wenig abkühlen, holt das Törtchen aus dem Kühlschrank und bringt die Drips mit Hilfe eines Teelöffels an die Torte. 

8. Solltet ihr noch Creme übrig haben, so könnt ihr diese nun in einen Spritzbeutel mit einer Sternchentülle füllen und gebt kleine "Wölkchen" auf die Torte. In die Mitte legt ihr dann Eure Schokoladen Erdnüsse als Deko.

Et voila: 
Und wenn man dann zur Überraschung morgens vor der Arbeit mit einem Törtchen und Geburtstagskerzen auf der Matte steht, ist das gleich mal eine doppelte Freude.


Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim ausprobieren und beim naschen mit den liebsten Freunden.

Eure Sara 



Sonntag, 26. Juli 2020

Zitronen Tarte oder vornehm französisch - Tarte au citron




Guten Morgen Zusammen,

bei Deko schlägt mein Herz immer ein paar Takte höher geht es euch auch so?
Ich shoppe unheimlich gerne Deko und nehme dabei gerne den Blog als Vorwand
um den hundertsten Teller , Stoffserviette oder Etagere zu kaufen.
Bei meinem letzten Aufenthalt in den Niederlanden hab ich wieder zugeschlagen.
Nebenbei bemerkt sind die Niederlande ein Deko Eldorado - hier gibt es so viele
tolle Deko Läden die es bei uns nicht gibt.
Daher ist für mich jedes Mal auch Dille & Kamille ein Muss, wenn wir einen
Abstecher nach Holland machen. Für uns im Ruhrgebiet ist as wirklich ein
kurzer Abstecher, denn bis nach Velo sind es nur knapp 74km.







Und meistens, wenn mir etwas ins Auge fällt habe ich direkt eine Vorstellung vor
meinem geistigen Auge welcher Kuchen, Torte oder andere Leckerei sich perfekt
dazu machen würde.

Genauso wie bei dieser Stoffserviette mit den kleinen gelben Zitronen!
Dazu gab es noch passen das kleine Emaille Schälchen und viele andere
Accessoires. Sofort hatte ich die Vorstellung einer Zitronen Tarte !
Diese hatte ich zuvor tatsächlich noch nie gemacht und damit war die
Umsetzung schon mal beschlossene Sache. Und da ich bereits unzählige
runde Tartes gebacken habe wanderte noch eine rechteckige Tarteform
gleich mit ins (Zitronen-) Ensemble.

Jetzt fehlte nur noch das passende Rezept und da bin auf Claudias Blog
La Pâticesse fündig geworden. Sie beschreibt hier Schritt für Schritt
wie man zur perfekten authentischen französischen Zitronen Tarte
kommt. Es ist wirklich nicht schwer, wenn man sich wirklich an die
Temperaturen hält. Und unglaublich lecker, cremig und zitronig!
Hier bei Claudia findet ihr nochmal das vollständige REZEPT mit
allen Tipps & Tricks.





Zitronen Tarte - Tarte au citron

Zutaten:

Mürbeteig - Pâte sucrée

65 g weiche Butter
45 g Puderzucker
15 g blanchierte und sehr fein gemahlenen Mandeln
1 Eigelb (L) von 25 g
120 g Mehl Type 405
1 Prise Salz
1/4 ausgekratzte Vanilleschote

Zitronencreme - Crémeux au citron

125 g Zitronensaft (je nach Größe 2-5 Stück)
125 g Zucker
150 g Eier 3 St. (M)
150 g Butter
1 – 2 Teel. fein abgeriebene Zitronenschale

Außerdem:

digitales Zuckerthermometer
Tortenform rechteckig 11x35cm oder rund 22cm



Zubereitung

Schritt 1
Für den Teig die weiche Butter in einer Schüssel cremig verrühren.
Gesiebten Puderzucker, Vanille und Salz in die cremige Butter rühren.
Das Eigelb hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.
Gesiebtes Mehl und gemahlene Mandeln hinzugeben und zu einem
Teig verkneten. Den Teig zu einer fingerdicken rechteckigen Platte
(oder runden kommt auf eure Tarte Form an) formen und in
Frischhaltefolie verpackt, für 1 – 2 Stunde in den Kühlschrank legen.

Schritt 2
Für die Creme, die Schale einer Zitrone abreiben und bereit halten.
Saft aus den Zitronen pressen. Eier mit Zucker in einem kleinen Topf
glatt rühren. Zitronensaft und Zitronenschale hinzugeben und verrühren.
Auf kleiner Flamme, die Masse unter ständigem Rühren,
unter Zuhilfenahme eines Thermometers erhitzen.
Bis 80 – 82 °C erreicht sind. Sofort vom Herd nehmen und durch ein
feines Sieb, in eine Schüssel gießen. Alle festen Bestandteile vom Ei
und der Zitrone sollten nun herausgefiltert sein.

Schritt 3
Die Masse auf 35-40°C abkühlen lassen (mit Thermometer kontrollieren).
Kalte Butter in Würfel schneiden und mit einem Pürierstab unter die
Eier-Zitronen-Creme einarbeiten, bis keine Butterflöckchen mehr zu
sehen sind. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schritt 4
Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mürbeteig aus dem
Kühlschrank nehmen und ca. 2 – 2,5 mm dünn auf einer leicht
bemehlten Arbeitsfläche rechteckig (oder weiter rund) ausrollen.
Eure Tarteform mit dem Teig auslegen. Eventuell überstehende
Ränder abschneiden. Mit einer Gabel den Teigboden einstechen.
Danach im vorgeheizten Ofen ca. 15-17 Minuten gold-braun
blindbacken. Aus dem Ofen nehmen und die Tarteschale
abkühlen lassen.

Schritt 5
Die Tarteschale randvoll mit der Zitronencreme füllen und mit
einer Winkelpalette über den Rand hinaus glatt streichen.
Die Tarte au citron mit einer Kuchenhaube abgedeckt,
für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank (4-5°C) stellen.
Oder aber über Nacht. 




 

 

So und mit diesem sonnigen Post verabschiede ich mich in meine persönliche
"Sommerpause". Für mich geht es jetzt in den Lernendspurt ich habe jetzt noch
7 Wochen und diese muss ich wirklich intensiv nutzen. Drückt mir die Daumen
damit ich bald wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens habe...

Eure Moni*
Sonntag, 19. Juli 2020

Bubble Waffle

Hallo ihr Lieben,

ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter mir und so kommt der allwöchentliche Sonntagspost ein wenig später als gewohnt.
Am Freitag hat nämlich meine liebe Schwester geheiratet und da gab es eine Menge vorzubereiten und zu unterstützen. Somit habe ich auch nach langer Zeit wieder ein kleines Hochzeitstörtchen gebacken, dass ich Euch bestimmt demnächst mal hier zeigen werde.
Es war ein richtig toller Tag und ich freue mich so sehr für die Zwei.
Nach einer kurzen Nacht ging es dann weiter in die Heimat meines Zukünftigen denn dort waren wir auf der 1. heiligen Kommunion seines Patenkindes eingeladen.
Nach all den Monaten haben mir solche Momente mit der Familie wirklich sehr gefehlt und auch wenn man nicht ganz so unbeschwert feiern kann wie früher, haben wir es doch in vollen Zügen genossen.

Und was macht man an solchen Sonntagen, die man anschließend faulenzend mit den Liebsten auf der Couch verbringt? Genau, man backt sich Waffeln. :D
Und da ich von Moni´s lieben Freundin ein neues Waffeleisen als Dankeschön geschenkt bekommen habe und Moni mich in regelmäßigen Abständen daran erinnert, dass ich ja jetzt ein Bubble Waffle Eisen besitze :D habe ich es doch gleich mal ausprobiert.
Also ein herzliches Dankeschön nochmal, für dieses tolle Geschenk. :)


Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich übrigens bei der lieben Vera von nicestthings fündig geworden und kann Euch ihr Rezept wirklich nur empfehlen.


Ich muss auch tatsächlich feststellen, dass ich nur einen Anlauf benötigt habe um die Waffel perfekt auszubacken. Das hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Man kann das Waffeleisen während des Backvorgangs einmal wenden und so war ich mir zunächst unsicher wie viel Teig man benötigt, dass sie nicht zu dunkel werden aber auch gleichzeitig nicht roh im Inneren bleiben. Es war aber gar nicht schwer und hat sogar Spaß gemacht.

Für alle, die Bubble Waffles jetzt auch einmal probieren wollen, folgt nun hier das Rezept von Vera:

Grundrezept für 5 Waffeln

* 250g Mehl
* 1 TL Backpulver
* 1 Prise Salz
* 220ml Milch
* 120g weiche Butter
* 70g Zucker
* 3 Eier
* Backaroma Butter/Vanille
* Butter oder Öl für das Waffeleisen, ich habe dafür Backtrennspray verwendet

Zunächst vermengt ihr Mehl, Backpulver und das Salz miteinander und stellt es zur Seite.
Anschließend wird die Milch abgemessen und ebenfalls zur Seite gestellt.

Nun nehmt ihr Euch eine Schüssel und schlagt die Butter mit dem Zucker mit einem Handrührgerät ca. zwei Minuten lang auf. Die Masse muss dabei hell und glatt werden.

Jetzt werden nach und nach die Eier hinzugegeben, wobei jedes Jahr 40 Sekunden lang in der Butter/Zucker Masse aufgeschlagen werden soll. 

Die Mehlmischung und die Milch werden im Anschluss abwechseln in die aufgeschlagene Creme gegeben, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Zum Schluss gebt ihr noch ein paar Tropfen des Butter/Vanille Aromas hinzu und fertig ist Eurer Teig.

Das Waffeleisen wird nun vorgeheizt und mit Butter oder Öl oder Backtrennspray eingepinselt, bzw. eingesprüht.

Es muss soviel Teig hinein gegeben werden, dass jede Vertiefung mit Teig bedeckt wird. Ich habe den Deckel geschlossen und anschließend das Gerät auf die andere Seite gedreht, damit sich der flüssige Teig gut verteilen kann. Achtet darauf, dass die Waffel nicht zu dunkel werden.



Seit Monaten lag ich übrigens meiner besseren Hälfte in den Ohren, dass ich unbedingt mal diese Waffel probieren wollte denn ich hatte auf dem letzten Weihnachtsmarkt einen Foodtruck mit diesen Waffeln entdeckt war aber leider schon pappsatt und wir waren auf dem Weg zurück zum Auto. 
Nun hatte ich also endlich die Gelegenheit mir selbst solch eine Leckerei zu backen und mit den richtigen Toppings macht es dann doppelt so viel Freude. :D
So habe ich zum Beispiel als Topping eine fruchtige rote Grütze...



...ein wenig salted caramel Eis...


...ein paar frischen Himbeeren und natürlich auch Schokolade in verschiedenen Variationen verwendet.



Also ihr seht schon, bei den Toppings sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt und es kann alles auf den Tisch was schmeckt. Ich habe die Waffeln in tiefe Teller gelegt, so kann nichts über laufen und ihr müsst mit den Toppings nicht sparen, sondern könnt sie reichlich belegen. :D


Und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim ausprobieren.

Genießt noch Euren Sonntag,

Eure Sara
Sonntag, 5. Juli 2020

Brownies mit Salzbrezeln und Erdnuss-Crunch


Guten Abend zusammen,

heute gibt es ein richtiges Soulfood Rezept. Ich weiß nicht wie oft ich schon
Brownies nach diesem Rezept gebacken habe mindestens hunderte Male.
Für mich gehört es auf jeden Fall zu meinen Basis-Rezepten.
Und durch die vielen Abwandlungsmöglichkeiten wird es
nie aber auch wirklich niemals langweilig. Aber auch pur ohne viel
drumherum schmecken die einfach nur Brownies perfekt!
Außerdem sind sie schnell gemacht und erfordern keine großen Backkünste.






Es war also längst überfällig, dass das Rezept auf den Blog kommt.
Und da ich im Augenblick an nichts anderes als Schokolade und andere
Nervennahrung denken kann wurde es höchste Zeit. Ich stecke gerade nämlich
in der Vorbereitung auf die Bilanzbuchhalterprüfung. Ja ich weiß das hört sich
schrecklich an und das ist es im Augenblick auch. Ich muss meine Freizeit
auf ein Minimum runterfahren und verbringe meine Abende vor Gesetzestexten
und am Schreibtisch, statt mit Freunden im Biergarten oder der Eisdiele....
ich hoffe ich habe danach überhaupt noch Freunde :D
Jedenfalls brauche ich wirklich viel Motivation um das durchzuziehen da kann
oft ist ein Stück Brownie Wunder bewirken!


 

Aber jetzt kommt erstmal das Rezept für euch vielleicht braucht ihr im Augenblick
auch etwas Nervennahrung oder einfach nur leckeres Soulfood?




Grundrezept für saftige Brownies 


Zutaten für ein kleines Blech (mein ist ca. 27x17cm)

Brownies:
200g Vollmilch Kuvertüre
30g Kakao
175g Butter
3 Eier
100g brauner Zucker 
100g weißer Zucker 
1TL Vanillemark 
100g Mehl
Prise Salz
1⁄2 TL Backpulver

Topping Optional :

Erdnuss-Crunch mit Salzbrezeln und Schokolade:

50g Salzbrezeln
100g Zartbitterschokolade
100g Erdnüsse 
50g Zucker 
2 EL Honig


Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und das Blech einfetten.
Schokolade und Kakao zusammen mit der Butter schmelzen und 
leicht abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker, und der Prise Salz
aufschlagen bis die Masse sehr hell wird das kann ca. 10min dauern.
Unter ständigem Rühren die abgekühlte Schoko-Butter-Masse 
einfließen lassen. 
Das Mehl, Vanille und Backpulver separat vermengen und in die 
Masse rühren dann den Teig gleichmäßig in der gefetteten Form verteilen
und 25-30min backen (sie dürfen innen noch weich sein).
Vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Erdnuss-Crunch vorbereiten dafür den Zucker 
in einer beschichteten Pfanne karemellisieren. Dann die Ergüsse und den
Honig dazu tun und zügig miteinander vermengen. 
Auf einem Blatt Backpapier auskühlen und fest werden lassen. 

Zum Schluss die Brezeln und den Erdnuss-Crunch auf dem Brownie 
verteilen. Dann die Schokolade schmelzen und auf dem Brownie verteilen.

Fertig !


Macht euch noch einen schönen Abend !

Eure Moni*
Sonntag, 28. Juni 2020

Number Cake zum 60ten Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

runde Geburtstage eignen sich doch herrlich für einen Numbercake wie ich finde...
und so gab es nun zum 60ten Geburtstag der Mutter einer lieben Freundin, dieses hübsche Törtchen.
Die Herausforderung bestand darin, dass es glutenfrei und auch laktosefrei sein musste.
In Sachen Laktose kenn ich mich ja bestens aus aber bei Weizenunverträglichkeiten betrete ich Neuland.
Im Netz bin ich auf unzählige Hinweise und Tipps gestoßen, wie man am besten Weizenmehl ersetzen kann aber wie so häufig gibt es bei Themen von denen man keine Ahnung hat, immer irgendwo jemanden, der sich mit dieser Sache bestens auskennt und von dem man etwas lernen kann.
So bin ich zufällig über den Blog kochtrotz von der lieben Steffi gestoßen. Ihre Geschichte hat mich wirklich sehr bewegt, denn im Jahre 2010 musste sie aufgrund eines allergischen Schocks wieder belebt werden. Es wurden aus dem nichts heraus zahlreiche Allergien und Unverträglichkeiten bei ihr festgestellt und so hat sie sich in die ganze Materie eingelesen. Daraus entstanden ist ihr Blog mit zahlreichen Rezeptideen und sogar die Schulbank hat sie nochmal gedrückt und ist nun ganzheitliche Ernährungsberaterin. Eine wahre Power Frau...
Bei ihr bin ich dann auch fündig geworden und habe für meinen Numbercake diesen Biskuitboden nachgebacken: klick


Das Rezept schreibe ich Euch hier gerne einmal auf.
Wer genauere Infos haben möchte schaut am besten mal auf Steffis Blog vorbei, sie zählt dort z.B. auch viele Tipps auf welche Mehle am besten verwendet werden können.
Für meinen Numbercake habe ich den Teig in einem kleinen, hohen Backblech gebacken. Dieses hat die Maße 38x28cm und ist 5cm tief. Das Backblech habe ich mit Butter eigefettet und anschließend mit Backpapier ausgelegt damit es besser haftet.

Zutaten

Für die Böden

(Das Rezept ist für jeweils ein Blech. Wenn ihr zwei Lagen backen möchtet, so wie ich benötigt ihr die doppelte angegebene Menge)

6 Eier Zimmerwarm
1 Prise Salz
140g Puderzucker
180g glutenfreie Mehlmischung (ich habe die REWE Hausmarke "frei von" verwendet)

Für die Creme

(Wenn ihr auch eine laktosefreie Variante backen möchtet dann verwendet hier Produkte ohne Laktose)
250g Mascarpone
250g Sahnequark 40%
200ml Schlagsahne
4 EL Puderzucker
der Saft einer halben Limette
1 kleines Glas Himbeermarmelade

Für die Deko

frische Kirschen
kleine Rosen
Süßigkeiten nach Eurer Wahl

Den Backofen einmal auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Puderzucker und Salz gebt ihr in eine Rührschüssel (am besten in eine Küchenmaschine falls vorhanden weil das Aufschlagen ein wenig dauert). Das Puderzucker muss im Vorfeld nicht gesiebt werden. Die Masse schlägst Du auf höchster Stufe auf, bis die Creme steif wird. Das hat in meiner Küchenmaschine beispielsweise 6 Minuten gedauert. 
Nun nimmst Du einen Schneebesen denn es geht jetzt mit der Hand weiter. Die Mehlmischung habe ich gesiebt und in drei Portionen auf die Eimischung gegeben und vorsichtig untergehoben. Hierdurch fällt die Masse ein wenig zusammen, deshalb sollte man nicht zu feste und nicht zu lang rühren. 

Im Anschluss gebt ihr die Masse in Euer mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech und verteilt sie gleichmäßig. 

Die Backzeit beträgt in dem Backblech ca. 20 Minuten, hier am besten danach schauen wie braun der Teig wird.

Wenn ihr zwei Lagen backen möchtet, so wie ich es getan habe dann wiederholt ihr den Vorgang nun noch einmal.

Lasst den Teig auskühlen, dafür habe ich ihn vorsichtig aus dem Backblech herausgezogen.



Nun könnt ihr Eure Creme vorbereiten.
Die Sahne schlagt ihr in einem separaten Gefäß mit einem Handrührgerät steif.
Die Mascarpone, Quark, Puderzucker, Vanillezucker und den Limettensaft rührt ihr kurz in einer Schüssel zusammen und hebt anschließend die Sahne darunter.
Deckt sie nun mit Frischhaltefolie ab und stellt sie in den Kühlschrank.


Am PC habe ich mir die Zahlen in ein Word Dokument eingefügt, ausgedruckt und ausgeschnitten. Sie haben die Maße 17cm breit und 21cm hoch. Diese habe ich dann auf meinen ausgekühlten Biskuit gelegen und den Boden drum herum ausgeschnitten.


Anschließend habe ich ein großes Schneidbrettchen genommen, weißes Backpapier darauf gelegt, die ersten beiden Zahlen darauf platziert und diese mit der Himbeermarmelade eingestrichen.
Die Creme habe ich dann in einen Spritzbeutel gefüllt und Tupfen gleichmäßig darauf gesetzt. 
Nun kommt der zweite Schicht Zahlen oben drauf und auch hier werden überall Tupfen gesetzt.
Die Böden mit der Tupfencreme gebt ihr nun für 30 Minuten in den Kühlschrank, damit die Creme ein wenig fest werden kann.



Jetzt geht es ans Dekorieren - das macht mir immer am meisten Spaß :)
Die Kirschen werden gewaschen und gründlich abgetrocknet, die Rosen werden am Stiel mit Frischhaltefolie umwickelt und dann in die Torte gesteckt. Die Schokolade könnt ihr dann passend um die Blumen und die Kirschen herum legen. 

Et volia: 


So und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim ausprobieren.

Eure Sara






Sonntag, 21. Juni 2020

Lotus Biscoff Faultline Drip Cake - Ein Teig gewordener Traum!




Guten Morgen ihr Lieben,

mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen während ich
ich den Post verfasse. Oder wie eine Freundin bei dem Anblick sagte:
 "Mein Herz hüpft so als wäre ich verliebt !".
Ich glaube das fasst den Anblick dieser Torte ganz gut zusammen.

Die Torte sollte eigentlich erst im Dezember entstehen als eine
Geburtstagsüberraschung für eine meiner Liebsten. Diese ist gerade
zu süchtig nach der köstlichen Lotus Biscoff Creme. Da war das nur
sehr naheliegend diese Torte zum Geburtstag zu backen.
Jedoch äußerte sie bereits jetzt den Wunsch nach genau solch einer!
Das nenn ich mal Gedankenübertragung.
Da wir beide der Meinung waren ein halbes Jahr sei zu lange hin
bekam sie die Torte jetzt zu einem Mädelsabend!







Auf der Suche nach einem tollen Rezept, dass den Anforderungen
der Lotus Liebhaberin gerecht wir bin ich auf den Blog von Julia
gleichlautend "Julia Torten & Törtchen" gestoßen.
Und sie hat diesen Traum von einer Lotus Torte verwirklicht.
Ich habe das Rezept lediglich auf eine 15er Torte umgerechnet und es
um eine Faultline aus Lotus Keksen und den
Karamell-Drip erweitert.

Was soll ich sagen die Torte ist cremig, saftig und schmeckt so
lecker nach den ganzen Lotus Komponenten gepaart mit einer
dezenten Kaffeenote - Ein wirklicher Traum!

Das Original Rezept sowie Fotos vom Anschnitt könnt ihr euch oben
über den Link bei Julia anschauen, ich wollte die Torte vor Übergabe
nicht anschneiden.





Lotus Biscoff Faultline Drip Cake 


Ihr benötigt für ein Törtchen mit einem Durchmesser vom 15cm

 2x Springformen á 15cm 

Zutaten

Für die Böden

4 Eier
150 g Zucker
80 ml Öl
150 ml Milch
130 g Mehl
50 g Lotuskeksstaub
1/2 Pck. Backpulver

Für die Buttercreme

400 g Lotus Biscoff Brotaufstrich (Ohne Stücke)
150 ml Eiweiß (Ca. 5 Eier)
240 g Zucker
450 g weiche Butter, gewürfelt

Ansonsten

100 ml Espresso für die Tränke
1/2 Tasse abgekühlter starker Milchkaffee
Ca. 1 Pck. (250 g) Lotuskekse für die Füllung

Für die Dekoration

Ca. 1/5 Pck. Lotus Kekse für die Faultline

Drip 

150 g Karamellbonbons
100 ml Sahne


Zubereitung

Böden

Zunächst die 50g Lotuskekse in einem Mixer sehr fein zermahlen.
Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Salz so lange auf höchster Stufe
schaumig rühren, bis eine weißliche Masse entstanden ist
(mind. ca. 7 min.). Dann abwechselnd die mit dem Öl vermischte Milch
und die vermischten trockenen Zutaten (inkl. Lotuskeks-Staub) unterrühren,
mit den trockenen Zutaten anfangen.
Den Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegte runde Formen verteilen
und ca. 25-30 min. backen. (Stäbchenprobe machen!)
Vor dem Herauslösen vollständig auskühlen lassen.

Für die Buttercreme

Eiweiß zusammen mit dem Zucker über einem Wasserbad auf 70 °C erhitzen.
Dabei ständig mit einem Schneebesen rühren.
Sobald die Masse die gewünschte Temperatur erreicht hat,
diese in eine Küchenmaschine geben und ca. 10 min auf höchster Stufe
schlagen, bis das Baiser abgekühlt ist und Spitzen bildet.
Nun die weiche Butter in 6 Teilen bei mittlerer Geschwindigkeit zugeben.
Zum Schluss den Biscoff Brotaufstrich Esslöffelweise hinzugeben.

Zusammensetzen

Zunächst jeden Boden waagerecht halbieren und mit dem Espresso tränken,
dann mit einer Winkelpalette etwas weniger als 1 cm dick die Buttercreme
auf den ersten Boden auftragen.
Nun einzeln jeden Lotus Keks in den Milchkaffee tunken (zügig da er sich
schnell in dem Kaffee auflöst) und so auf die Buttercreme Füllung legen,
dass diese vollständig bedeckt wird. Nächsten Boden auflegen und so fortfahren
bis alle Böden verarbeitet sind.
Die Torte für 2-3 stunden kalt stellen und dann dünn mit Buttercreme einstreichen.

Faultline

Jetzt mittig einmal herum die Lotus Kekse dran drücken, dass sie haften.
Die restliche Buttercreme in eine Spritztülle füllen und über und unter
den Keksen 1-2 dicke Buttercreme Bahnen ziehen und mit einer Winkel-
palette drumherum und oben glatt ziehen. Jetzt nochmals mind. 2 std kühlen.

Drip

Die Karamellbonbons zerteilen und die Sahne erhitzen. Jetzt die Bonbons
in der Sahne unter ständigen rühren (nicht zu heiß werden lassen sonst
brennt die Soße an) auflösen.
Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Und über die Torte geben.

Wenn ihr noch Buttercreme über habt, könnt ihr diese noch für eure
Dekoration verwenden und mit einer Spritztülle arbeiten.

Bis zum Servieren kühl stellen.

Fertig !

 

 

Mit diesen Bildern entlasse ich euch in den Sonntag !

Eure Moni*
Sonntag, 14. Juni 2020

Bärchen Torte zum ersten Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

heute haben wir nach langer Zeit mal wieder ein Fondant Törtchen für Euch. 
Denn wir müssen zugeben, dass wir in letzter Zeit viel lieber mit Buttercreme arbeiten. Buttercreme ist relativ schnell herzustellen, lässt sich quasi im Handumdrehen einfärben und die Zutaten dafür hat man meist eh zu Hause. So kann man auch recht spontan ein Törtchen zaubern und muss nicht erst Tage vorher Fondant bestellen oder los fahren um welches zu besorgen. Aber auch Fondant hat seine Vorteile, so kann man die schönsten Dinge daraus kreieren und die Törtchen sind stabil und formfest. Dafür mögen es aber die meisten nicht gern essen und es tut mir persönlich in der Seele weh, später zu sehen wie fast das komplette Fondant seinen Weg in die Mülltonne findet, nachdem es bei vielen auf den Tellern liegen bleibt. Bei mir im übrigen auch, muss ich ehrlicherweise gestehen. Ihr merkt also, es gibt viele Vor- und Nachteile wenn es um Fondant oder Buttercreme geht. 



Also freue ich mich doch ein wenig Euch heute mal wieder ein Fondanttörtchen zu Lea’s ersten Geburtstag zu zeigen. Es liegt zwar schon ein Weilchen zurück aber ich wollte es Euch nicht vorenthalten. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass einige von Euch auf der Suche nach Inspirationen sein könnten. Sei es zum ersten Geburtstag, als auch zu einer Babyparty denn momentan sehe ich überall ganz viele schwangere Mädels. Auch in meinem Familien- Freundes- und Bekanntenkreis machen sich dieses Jahr ganz viele kleine Mädchen auf den Weg das Licht der Welt zu entdecken und wir sind schon ganz gespannt auf die kleinen Mäuse. 


Für die kleine Lea habe ich mir ganz viel Mühe gegeben und das Fondant einmal Nussbraun und einmal pink eingefärbt. Am liebsten nutze ich an Fondant das von Callebaut, damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. Das lässt sich nämlich ziemlich dankbar verarbeiten, ist also elastisch und reißt nicht so schnell an den Kanten oder beim auseinander ziehen der Falten. 


Das selbe Fondant habe ich auch für den kleinen Bären verwendet und habe lediglich ein wenig CMC untergemischt damit es hörten kann.



Zunächst nehme ich mir ein wenig Fondant für die Figur ab, färbe sie ein und rolle sie zu einem Ball. Dann drücke ich mit dem Daumen eine Kuhle hinein und gebe dort das CMC Pulver rein. Im Anschluss vermische ich das Ganze ordentlich miteinander. Dann forme ich den Bärenkörper und lasse ihn über Nacht antrocknen damit er schön stabil ist. Die Pfoten habe ich mit Zahnstochern und Zuckerkleber an dem Körper befestigt. Den Kopf hätte ich noch ein wenig länger antrocknen lassen müssen aber aus Zeitgründen (wie immer bei mir) musste ich ihn schneller als gewollt auf den Körper setzen. Wodurch er mir leider ein wenig nach links weg gerutscht ist, wie ihr auf den Bildern erkennen könnt. Also nehmt Euch ein wenig Zeit für Eure Figuren kann ich Euch da nur raten. J



Als Grundlage für den Teig kann ich Euch immer wieder das Wunderrezept  klick oder auch den Schokoboden  klick  empfehlen. Die eignen sich für Fondanttorten am aller besten. Dazu noch eine Schokomousse  Klick mit Birnen und einer Lemoncurd Klick Creme….mhmmm lecker.



Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim ausprobieren und verschenken.

Habt noch einen schönen Sonntag

Eure Sara